Thailand Urlaub 2009
8. Tag Koh Samui – Ang Thong Marine National Park
by admin on Feb.10, 2010, under Thailand Urlaub 2009
29. August 2009
Heute Morgen standen wir wieder einmal um 6:30h auf, um rechtzeitig an unserer gebuchten Ang Thong Marine National Park Tour teilzunehmen.
Der Ang Thong Marine National Park bestand aus 42 Inseln und lag östlich von Koh Samui. Er steht unter Naturschutz und bildet ein Paradies auf Erden. Hier wurde sich die Inspiration zum Buch The Beach geholt und vielleicht wurden sogar einige Szenen des gleichnamigen Films hier gedreht.
Wir stachen von Ban Nathon in einem halb besetzten Touristendampfer in See. Nach 1,5 Stunden Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel im Ang Thong Marine National Park, eine von Bergen umschlossene Salzwasserlagune. Die Lagune wird durch einen eingestürzten Tunnel mit Meerwasser gespeist, der Anblick war überwältigend. Von außen umrandeten Felsen die Lagune auf denen purer Dschungel wuchs, das Wasser im Inneren war türkisblau und kristallklar. In der Lagune lebten zahlreiche extrem langstachelige Seeigel und einige seltene Fischarten in teilweise sehr bunten Farben. Die Lagune bildet eine Idylle fernab der Menschheit, wären da nicht die regelmäßigen Touristenschwärme die die Lagune täglich besichtigen würden. Immerhin hielten sich die Touristen nur auf den vorgefertigten und abgetrennten Wegen auf, so dass die Natur nur wenig drunter leidet.
Der Strand bietet den Zugang zur Lagune. Von hier fuhren wir mit dem Kajak die Küste entlang um die Insel herum. Es machte sehr viel Spaß möglichst nah an Felsen entlangzufahren und zwischen ihnen hindurchzusteuern. Wir fuhren sogar streckenweise mehrere hundert Meter unter unterspülten Felsüberhängen hindurch, wie durch kleine Höhlen. Wir paddelten eine Stunde bevor wir wieder mit der Gruppe zurück auf das Schiff gingen, um dort Mittag zu Essen und mit dem Schiff weiter zur Hauptinsel zu fahren, wo das Hauptbüro des Nationalparks lag.
Das Hauptbüro stand in einer wunderschönen, perfekt gepflegten Bucht mit einem malerischen absolut sauberen und feinem Sandstrand und zahlreichen Kokospalmen. Wir verliebten uns spontan in diese Trauminsel und sahen an der Information, dass wir zusammen im Bungalow für 10€ und im Zelt für nur 5€ übernachten konnten, fortan ging uns dieser Gedanke nicht mehr aus den Köpfen. Leider hatten wir insgesamt nur 15€ dabei, was unseren Enthusiasmus ein wenig bremste, immerhin bräuchten wir auch etwas zu Essen.
Wir hatten 2 Stunden Aufenthalt auf der Insel, um uns mit dem Gedanken anzufreunden. Wir fuhren eine weitere Runde Kajak, um diesmal wirklich einen Strand nur für uns alleine zu haben. Leider stellten wir fest, dass solche Strände sehr unsauber sind, denn es wird viel natürliches Treibgut und Plastikmüll angespült, besonders dort wo die freie Meeresströmung direkt auf den Strand aufläuft.
Zum Schnorcheln war die derzeitige Monsunzeit sehr ungünstig, das Wasser war zu aufgewühlt und die Sichtweite betrug kaum einen Meter. Ansonsten könnte man sehr schöne Korallenriffe mit zahlreichen Fischen bewundern.
Nach Ablauf der zwei Stunden fragten wir unsere Tourleiterin Christina, ob uns nicht jemand Geld leihen könnte. Sie fragte im Park nach und handelte aus, dass wir uns unsere Ausgaben später bezahlen konnten. Jippiiieeeee!!! Unserer einsamen Abenteuerinsel stand nichts mehr im Wege!
Wir hatten zwar keinerlei Sachen dabei, weder eine Zahnbürste, noch Sachen zum Wechseln, zum Glück aber immerhin eine Kamera, eine Armbanduhr, Sonnencreme, Autan, Badesachen und die Kleidung die wir am Leib trugen. Unser Ausflugsboot wird uns am nächsten Tag wieder abholen.
Nachdem uns gegen 15:15h unser Ausflugsboot und damit das letzte Touristenboot die Insel verließ, kehrte Ruhe auf der Insel ein. Es gab fünf belegte Bungalows, drei Zelte wovon eines für uns war, und das Inselpersonal.
Als erstes legten wir uns an den nahezu einsamen Strand und streckten alle Viere von uns. Mit uns besuchten den riesigen Strand vielleicht zehn weitere Leute.
Nach der ersten Erholung kümmerten wir uns direkt um unser Zelt und stellten fest, dass eine große Affenfamilie der Dusky Langurs auf den Bäumen hinter unserem Zelt kletterte und dort ganz viele Blätter futterte. Wir bewunderten die Äffchen in freier Wildbahn aus vielleicht zwei bis drei Metern Nähe. Die Dusky Langurs kommen nur auf dieser Insel vor, sie sind putzig, klein und süß, fressen gerne Früchte und Blätter. Sie haben schwarzes Fell sowie einen weißen Fellkreis um die Augen. Die Jungtiere besitzen in den ersten beiden Monaten eine goldene Fellfarbe.
Nach Bewunderung der Äffchen machten wir uns wieder Richtung Strand auf, um dort die Sandkrebse zu beobachten, die sich vorsichtig aus ihren Sandlöchern gruben und viele Spuren im Sand hinterließen. Mit zunehmender Dunkelheit trauten sich immer größere Krebse aus ihren Höhlen heraus, aber sobald sie uns erblickten, verschwanden sie direkt wieder in ihrer Höhle oder flohen mit unglaublicher Geschwindigkeit über den Sand. Wir konnten die Krebse nur schwer im Sand erkennen und meist sahen wir sie erst, wenn sie sich ganz schnell über den Sand bewegten, dann erinnerten sie aber eher an ein kleines helles Büschel Gestrüpp, dass gerade über den Sand geweht wurde, so schnell waren sie.
Nachdem die Sonne völlig untergegangen war, setzten wir uns zu den anderen Gästen und Einheimischen ins offene Restaurant. Es war zum größten Teil überdacht, hatte aber keine Wände. Hier spielte Musik und es war hell erleuchtet, laut Hinweisschild wird im Camp um 22h der Strom komplett abgedreht. Wir kamen uns wie in einer früheren Dorfversammlungshalle mitten im nirgendwo vor, wo alle Leute zum Licht zusammenrückten, um sich dort aufzuhalten – der Rest des Dschungels war stockfinster.
Wir teilten uns beide ein Curry Reisgericht und eine Dose Lipton Eistee, weil wir nicht genug Geld hatten und uns nicht so viel leihen wollten.
Gegen 19:30h setzte ein heftiger Monsunregen ein. Wir zweifelten an der Dichte unseres Zeltes, aber zum Glück ließ der Monsun ab 21h schon wieder nach, so dass wir danach trockenen aber matschigen Fußes und mit Licht ins zum Glück trockene Zelt krabbeln konnten. Das Zelt war mit Decke und dünner Matratze ausgestattet.
Ich fand die Nacht ganz ok, der Dschungel war relativ ruhig und die meisten Tiere schliefen. Jenny hingegen fand die Nacht aufgrund des harten Bodens furchtbar und konnte wegen Rückenschmerzen kaum schlafen.
So ging ein sehr spontaner und schöner Tag zu Ende, wie man ihn nur einmal im Leben erlebt!
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7. Tag Koh Samui – Strandtag
by admin on Feb.03, 2010, under Thailand Urlaub 2009
28. August 2009
Nach den Dschungel Safaris der vergangenen Tage war heute Erholung am Strand angesagt. Als Snack zu Mittag gönnten wir uns einen gemeinsamen Maiskolben von unserem Strandverkäufer direkt vor unserem Hotel. Der Standardpreis für den Maiskolben betrug hier 1€, den zahlten aber nur Touristen ohne Handeln. Ich handelte den Preis auf 50 Cent herunter, bevor ich im verdeckten das Geld übergab, so konnten die anderen Gäste den Betrag nicht sehen. Selbst 50 Cent sind für einen Maiskolben in Thailand überteuert, aber dafür kaufte ich direkt am Strand und mitten in einer Touristenhochburg.
Nach einer Partie Beachball und einer ausgiebigen Runde Schwimmen neigte sich der Tag schon dem Ende entgegen. Unser Hotel hatte heute zum ersten Mal ein Grillbuffet sowie Tische und Stühle direkt am Strand aufgebaut. Daher entschlossen wir uns im Hotel oder vielmehr direkt am Strand zu speisen. Wir suchten uns in der Essensauslage White Prawns und Hühnchenspieße für den Grill aus und bedienten uns am Salat- und Beilagenbuffet. Es schmeckte sehr lecker und war ein sehr schönes und romantisches Ambiente, mit Fackeln, Feuertöpfen, dezenter Gartendeko sowie stimmungsvoller Beleuchtung.
So klang ein romantischer Abend aus.
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6. Tag Koh Samui – Erkundung der Insel II
by admin on Jan.10, 2010, under Thailand Urlaub 2009
27. August 2009
Heute bretterten wir erneut über die Insel. Wir tauschten bereits am Abend zuvor unser PS schwaches und ziemlich abgewracktes Vehikel für 50 Cent Aufpreis gegen die nächst größere Roller Variante ein. Jetzt kamen wir locker all die Berge hinauf, die wir beim ersten Mal nicht geschafft haben.
Juhu, so macht Rollerfahren Spaß!
Wir fuhren in Richtung Namuang Wasserfall. Dort parkten wir unseren Roller am Parkplatz und machten uns auf den Weg Richtung Wasserfall. Nach einigen recht komfortablen, aber durchaus steilen Stufen und Wegstücken kamen wir zum ersten Aussichtspunkt. Der Wasserfall war viel größer als der Gestrige und vom Anblick her schöner. Einige Hinweise von Einheimischen ermunterten uns zum weiter klettern: Es ging bedeutend steiler hinauf, was ohne den Einsatz von Händen nicht zu schaffen war. Am nächsten Zwischenstück teilte uns ein Einheimischer mit, dass wir weiter oben Schwimmen können. Wir setzten den Aufstieg fort. Der Weg wurde immer steiler und unebener und wir hielten uns an wilden Wurzeln, scharfen Felsen und zerbrechlichen Bäumchen fest. Wir kletterten fast am Wasserfall vorbei, hätte uns nicht ein zufällig vorbeikommender Einheimischer, der eine australische Touristin den Berg hinauf führte, den richtigen Nebenpfad gewiesen.
Wir kletterten schließlich den beiden hinterher und erreichten das große Felsplateau im oberen Bereich des Wasserfalls. Hier fanden wir ein natürliches kleines Becken, welches vom Wasserfall gespeist wurde. Ich ging nach Gutheißung des freundlichen Einheimischen schwimmen. Vorsorglich hatten wir Badesachen eingepackt. Das Wasser war erfrischend kühl und tat sehr gut, nachdem ich mich der völlig durchgeschwitzten Klamotten entledigt hatte.
Das Wasser war sehr trüb und ich konnte kaum 10 cm weit sehen. Es ist sehr spannend, wenn man nicht weiß, wann man gegen einen Felsen stößt. Vom Becken aus kann man über die Wasserfallkante den ganzen Dschungel mit seinen vielen Kokosnusspalmen und dem dahinter liegendem Meer überblicken. Der Ausblick vom Felsplateau war gigantisch.
Wir waren nur zu Viert auf dem Plateau: Der freundliche Thailänder, ohne den wir niemals den richtigen Weg gefunden hätten, die Australierin und wir Beide. Kurzzeitlich waren wir sogar ganz alleine.
Auf unserem Rückweg kamen uns mehrere Touristen entgegen und wir stellten fest, dass wir den perfekten Zeitpunkt abgepasst hatten. Die meisten Touristen blieben nur im unteren Bereich des Wasserfalls und wagten den schwierigen Aufstieg nicht. Auf dem Parkplatz standen ca. 15 Jeeps mit Ladeflächen für jeweils 6 bis 8 Touristen, die an der teuren, geführten Jeep Jungle Safari Tour teilnahmen.
Nach der Wasserfallbesichtigung fuhren wir den Süden der Insel ab, den wir gestern ausgelassen hatten. Hier gab es vor allem viele Kokosnusspalmenplantagen. Eine Weile sind wir einem Kokosnusstransporter hinterhergefahren und beobachteten die beiden frechen Affen, die sich an den Außenseiten des Transporters festhielten. Die Affen werden speziell zum Pflücken der Kokosnüsse ausgebildet und eingesetzt.
Zu Mittag aßen wir in einem schönen Lokal direkt an der Westküste am Strand. Anschließend fuhren wir nach Ban Nathon, der Inselhauptstadt. Hier hielten wir und erkundeten die lokalen Geschäfte. Es war weniger auf Touristen ausgelegt, als in Chaweng.
Nach einem Besuch im Tesco Lotus, einer großen englischen Supermarktkette, wo es alles vom Fernseher, über Klamotten, Haushaltsartikeln bis hin zu einer riesigen Lebensmittelabteilung gab, ging unser Tag auf dem Roller pünklich zur Sonnenuntergangszeit gegen 18:30h zu Ende.
Im Hotel kommt zu uns jeden Abend das Zimmermädchen und macht unser Bett schlaffertig, indem sie die Decke umklappt den Bettläufer abnimmt, die Tageskissen beiseite räumt, frische Blüten auf das Bett legt und im Badezimmer eine Duftlampe entzündet. So ging ein weiterer enorm spannender, abenteuer- und erlebnisreicher Urlaubstag zu Ende.
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5. Tag Koh Samui – Erkundung der Insel I
by admin on Jan.07, 2010, under Thailand Urlaub 2009
26. August 2009
Wir standen um 7h morgens auf, um direkt nach dem Frühstück zum Rollerverleih schräg gegenüber von unserem Hotel zu gehen, da dieser Händler preislich unschlagbar war und über 40 Roller zur Auswahl hat. Übrig waren nur noch 2 Roller, ein Roter und ein Rosafarbener. Der Preis für den roten Flitzer betrug 3,5€ für 24 Stunden Mietdauer. Viel war also nicht zu erwarten, außer dass er vielleicht Fahren, Bremsen und Lenken sollte, was ich direkt überprüfte.
Wir nahmen den Roller und bogen mit ihm auf die Inselrundstraße ein, die in Küstennähe entlangführte. So machten wir uns auf die Suche nach dem Namuang Wasserfall, mit 80m Höhe der Größte der Insel. Wir bogen am entsprechenden Schild von der Hauptstraße ab und fuhren eine kleine Straße den Berg hinauf. Dort stiegen wir genau wie zwei weitere Touristenpaare den kleinen Trampelpfad zum Wasserfall hinab. Wir trugen als Einzige feste Schuhe und lange Hosen, die anderen waren nur mit Shorts, Flip Flops und ohne Helm unterwegs.
Wegen der Flip Flops kehrte das erste Paar recht schnell um. Der Weg wurde immer steiler und überall säumten Wurzeln, kleine und große Steine sowie Geröll den Weg. Irgendwann endete die Wegbeschilderung und das sehr leise Rauschen des Wasserfalls war kaum noch wahrzunehmen. Dabei ging unser Marsch bereits über 20min auf dem mittlerweile sehr zugewucherten Trampelpfad durch den Dschungel. Wir entschieden uns für den Rückweg, wer weiß wie weit der Weg noch geführt hätte. Dafür genossen wir unterwegs einen beeindruckenden Ausblick über den Dschungel mit seinen unzähligen Palmen. Nach der Safari waren wir klitschnass geschwitzt. So suchten wir lieber mit dem Roller den Aussichtspunkt des Wasserfalls, als den ganzen Weg durch den Dschungel zu laufen.
Leider stellte sich der Roller im Gebirge mit zwei Personen als sehr antriebsschwach heraus, weswegen ich an den steilen Stellen mit den Füßen kräftig mitlief und an den ganz steilen Stellen meine Freundin absteigen und hinterherlaufen musste, damit der Roller den Berg hinauf kam. Die Suche nach dem Wasserfall erweis sich als sehr schwierig, da die Beschilderung komplett aufhörte. Selbst die Einheimischen konnen uns den Weg nicht weisen. Vielleicht lag es auch daran, dass sie kein Englisch sprachen und man sich mit Händen und Füßen verständigte.
Als wir das Hochplateau verließen, kam uns plötzlich mitten auf der Straße eine Straßensperre eines militärischen Sperrgebietes entgegen. Wären nicht einfach mehrere Einheimische rotzfrech daran vorbei gefahren, hätten wir das auch nicht. Die Straße hörte plötzlich auf, denn 10m waren komplett den Hang hinabgerutscht, aber dahinter ging es normal weiter. Zum Glück konnten wir den Erdrutsch knapp umfahren. Im Tal angekommen, hätten wir beinah vor der Kaserne dem militärischen Wachposten salutiert, aber wir fuhren einfach an ihm vorbei, als wäre nichts gewesen.
Nach der Pleite mit dem Namuang Wasserfall machten wir uns auf die Suche nach dem Hinlad Wasserfall, der ebenfalls schön und touristisch weniger erschlossen sein sollte. Dieser war besser ausgeschildert und leichter zu finden. Zum Wasserfall führte ein sehr kleiner Weg, nicht ganz so zugewuchert und unbegehbar wie bei unserer vorherigen Dschungelsafari. Leider stellte sich mit der Zeit heraus, dass der Weg zum Wasserfall sehr lang war. Zwischen durch gab es ein paar aufmunternde Schilder mit lustigen Entfernungsangaben: 700m, 500m 300m und schließlich 50m, wo wir das Rauschen schon deutlich lauter wahrnehmen konnten. Alles in allem stiegen wir fast eine Stunde am Stück durch den Dschungel den Weg zum Wasserfall hinauf.
Am Ziel waren wir die einzigen Menschen. Während unseres fast einstündigen Aufenthaltes genossen wir die Natur um den Wasserfall. Bei unserem deutlich schnelleren Abstieg kamen uns zahlreiche Touristen mit Flip Flops und Shorts entgegen. Zwei Touristen liefen sogar barfuss.
Nach dem Ausflug zum Wasserfall meldeten wir uns direkt in der Nähe des Parkplatzes zum einstündigen Elefantenreiten an. Dieser Ausflug kostete uns zusammen ca. 35€ und wir bekamen dafür eine private Tour mit einem einzigen Elefanten durch den Dschungel. Es ging teilweise stark bergauf und bergab und es gab für den Elefanten große Steine zu überwinden.
Auf dem letzten Stück der Tour folgte ich dem Angebot des Elefantenführers und stieg hinter den Kopf des Elefanten. Ich saß dort sehr wackelig und hatte permanent Angst dem Elefanten mit meinen Beinen und Schuhen am Ohr weh zu tun. Der Elefant hatte recht weiche und runzelige Haut sowie einige borstige Härchen. Zudem fühlt er jede Fliege die auf seiner Haut landete und schlug sie mit dem Ohr weg. Hinter dem Kopf des Elefanten zu sitzen war ein phantastisches Erlebnis. Ein solcher Elefant ist beeindruckend hoch, wenn man auf dessen Rücken sitzt. Elefanten fressen permanent am Wegesrand Grünzeug, ein Elefant wiegt bis zu 5 Tonnen, hat eine Schulterhöhe bis zu 4m und frisst pro Tag ca. 500kg Nahrung. Am Ende unserer Safari stellte sich heraus, dass unsere Elefantenkuh schon recht alt, auf einem Auge blind und auf dem anderen schwach sehend war.
Nach dem tollen Safarierlebnis und den beiden großen Dschungeltouren machten wir uns erschöpft noch vor dem Sonnenuntergang auf den Rückweg zum Hotel.
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4. Tag Koh Samui – Strandtag
by admin on Dez.31, 2009, under Thailand Urlaub 2009
25. August 2009
Heute schien zum Glück kaum die Sonne, wodurch wir unseren Sonnenbrand ein wenig auskurieren konnten. Wir saßen trotz bedecktem Himmel unter dem Sonnenschirm und schmierten uns dick mit Sonnencreme ein. Ich zog zusätzlich mein Lycra Shirt an und bedeckte meine Beine mit einem Handtuch.
Am Strand kamen immer wieder die gleichen Händler vorbei, es gab einen singenden Eisverkäufer, der den ganzen Tag thailändische Lieder schmetterte oder “Ice Cream is good for you” sang. Außerdem kam zwei bis dreimal mal täglich ein Boot mit Lautsprecherdurchsagen für die jeden Abend stattfindende Thai Boxing Night vorbei und beschallte den ganzen Strand. Das Wasser war aufgrund des etwas windigeren Wetters ein wenig ‘kühler’ als sonst, dafür wurden wir nicht mehr vom Plankton gebissen.
Abends machten wir uns schick, um direkt am Strand lecker zu dinieren und das Wellenrauschen zu genießen. Wir gingen kurz vor 21h nach Norden Richtung Zentrum am Strand entlang los und schauten uns die verschiedenen Lokale an. Das schönste am Spaziergang war zwischen den Lokalen zu gehen, wo wir ungestörte Ruhe, einen klaren Sternenhimmel und das Wellenrauschen nur für uns alleine hatten. Die Idylle zu genießen war einfach unbeschreiblich, am Horizont sahen wir Fischerboote und rechts in der Bucht erleuchtete Häuser am Berghang.
Wir suchten uns schließlich ein Lokal direkt am Wasser aus, wo die Tische direkt auf dem Strand standen und überall kleine Lampen die Szenerie erleuchteten. Wir waren gegen 22h mit dem Essen fertig und damit die vorletzten Gäste, die Kellner begannen bereits die übrigen Tische und Stuhle wegzuräumen. Die Thailänder sind kein spätes Essen und Trinken gewohnt.
Einige Bars schlossen ebenfalls um diese Zeit und wir waren froh noch einen Platz in der Monkeys Bay Beach Bar mit ihren bunten Discopalmen und schönen Strandliegen gefunden zu haben.
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3. Tag Koh Samui – Strandtag
by admin on Dez.22, 2009, under Thailand Urlaub 2009
24. August 2009
Heute Morgen standen wir wieder entspannt auf und genossen unser leckeres Frühstück - ein weiterer absolut entspannter Strandtag stand auf dem Programm. Nach dem Frühstück gingen wir zum wirklich sehr nah gelegenen Strand, wir schmierten uns dick mit Sonnencreme ein und verbrachten den Tag bis Mittags im Schatten.
Anschließend trafen wir eine Mitarbeiterin vom Reisebüro in der Hotellobby. Sie erklärte uns sehr freundlich alles Interessante auf Koh Samui und stellte uns unaufdringlich ihr Reiseangebot vor. Es gab zwei verschiedene Bootstouren in das Naturschutzgebiet Angthong Marine Nationalpark, die uns beide sehr angesprachen. Wir erfuhren ebenfalls, dass das Zwicken im Wasser von Mikroorganismen aus Algen stammt. Das ist untypisch und erklärte sich aus der verstärkten Sonneneinstrahlung der letzten Zeit. Im Wasser gab es ebenfalls kleine braune Knubbel mit geleeartiger Masse drumherum, das waren Fischeier die wahrscheinlich durch die Strömung in die Bucht hineingetrieben worden sind.
Anschließend legten wir uns wieder am Strand in den Schatten, Nachmittags liefen wir den Strand nach Norden Richtung Chaweng Zentrum entlang. Richtung Zentrum wurde der Strand immer voller und lauter mit Menschen und wir waren froh ein wenig Abseits untergekommen zu sein, ohne völlig ab vom Schuss zu leben.
Abends im Hotelzimmer stellten wir fest, dass wir beide trotz des vielen Schattens und der reichhaltigen Sonnencreme einen leichten Sonnenbrand hatten. Später gingen wir im Restaurant Crystal Essen, was uns unsere Reiseleiterin empfohlen hatte, wir waren mit dem Essen sehr zufrieden. Weiterhin erfuhren wir, dass wir gestern im bekannten und beliebten Ninja Lokal speisten. Im Crystal schmeckte es ein wenig besser als im Ninja, und die Fruchtshakes waren besser und mit Milch angereichert.
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2. Tag Koh Samui – Strandtag
by admin on Dez.17, 2009, under Thailand Urlaub 2009
23. August 2009
Heute konnten wir zum ersten mal ausschlafen und unser Frühstück in aller Ruhe genießen. Das Frühstück im Hotel war überwiegend europäisch geprägt und enthielt deutlich weniger Thai Elemente als die bisherigen, daran erkannten wir wiederum den hohen Tourismus Anteil vor Ort.
Das Frühstück war ein Traum für mich, es gab diverse Toasts, Croissants, Waffeln, Müsli, Obtssalat, Joghurts, Thai Frühstück Angebote, 3 verschiedene Säfte, kalten Kakao, Bacon, dicke Bohnen, Käse, Salat, Obst und einen Koch der frische Eier und Omelettes zubereitete.
Nach dem Frühstück gingen wir zu unserem ersten richtigen Erholungstag an den Strand. Wir machten es uns auf unseren Hotelliegen unter dem Sonnenschirm bequem, ohne Schatten wäre es gar nicht zu ertragen gewesen, man konnte kaum barfuß auf den Sand treten. Das Meer war badewannenwarm und hatte gefühlte 27 Grad Celsius, womit es ein paar Grad kühler als der Pool war, zum Erfrischen reichte es glücklicherweise aus.
Heute Mittag zogen zum ersten mal in unserem Urlaub dunkle Wolken auf, es kam ein wenig erfrischender Wind auf und es fing an zu Regnen. Dafür dass wir in der Regenzeit unterwegs waren, hat es bislang erstaunlich wenig geregnet, was auch unser Reiseführer angemerkte. Normalerweise hätten wir Wasserfälle auf unserer Rundreise im Nationalpark bewundern können, die aber dieses Jahr nur dünne Rinnsale waren.
Nach einer Stunde hörte es auf zu regnen und wir konnten frisch erholt zum Mittagessen gehen. Gestern Abend sahen wir beim Rundgang an der Hauptstraße ein gut besuchtes, einfaches, einheimisches Restaurant, was wir heute Mittag ausprobierten. Der erste Eindruck täuschte nicht, es gab leckeres Essen zu einem fairen Preis. Sie boten unter anderem Fruchtshakes an, die aus frischen Früchten und Eis bestanden, einfach aber leckerer und endlich mal nicht zu süß.
Anschließend legten wir uns wieder an den Strand und spielten eine Partie Beachball. Wir spielten sogar auf dem Sand, da die Sonne hinter Wolken verdeckt war. Das lange Spiel wurde von dem nahenden Sonnenuntergang und einem erneuten Regen unterbrochen und auf Morgen verschoben. Ich genoß den warmen Regen und bin anschließend im Meer Schwimmen gegangen. Im Meer war es seltsam, ab und zu wurde man von etwas Unsichtbaren gebissen oder gezwickt, mal stärker, mal weniger stark. Wir wussten beide nicht was es war, wollten es aber herausfinden.
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1. Tag Koh Samui – Flug und Erkundung der Insel
by admin on Nov.20, 2009, under Thailand Urlaub 2009
22. August 2009
Wir sind heute ein weiteres mal um 6:30h aufgestanden, um rechtzeitig unseren Flieger von Bangkok nach Koh Samui zu nehmen. Damit hieß es Abschied nehmen von unserem komfortablen und luxuriösen Century Park Hotel.
Unser Flieger war eine kleine Propellermaschine mit 2 Sitzreihen à 2 Personen, die beim Starten einen unglaublichen Lärm entfaltete, der nachher zum Glück wieder leiser wurde. Der Flug dauerte 70min und wir flogen direkt im Tiefflug über den Strand von Koh Samui hinweg. Koh Samui Airport war ein kleiner schöner Flughafen mit nur einem Gepäckband, ein paar Hütten und einem Rollfeld. 2005 war dieser Flughafen noch viel kleiner, da gab es nur eine Hütte und ein kleines Gepäckband mit 5m Länge. Wir fuhren mit einem kleinen Bus wie aus einem Vergnügungspark vom Flugzeug bis zum Flughafen.
Unser Hotel hieß Banana Fan Sea Resort und war eine schön angelegte Bungalow Anlage mitten am Chaweng Beach, dem größten und beliebtesten Ort der Insel. An der Rezeption haben wir erfahren, dass das Hotel überbucht ist und wir deshalb ein kostenloses Zimmerupgrade bekommen. Wir waren ab sofort in einem Bungalow mit Terasse in unmittelbarer Nähe vom Pool und keine 100m vom Strand entfernt untergebracht. Überall in der Anlage wuchsen Palmen und Blumen. Das geniale am Hotel war der kostenlose und frei zugängliche Wlan Anschluss, den ich problemlos mit meinem Ipod Touch nutzen konnte.
Der Strand war malerisch, das Wasser helltürkis, sehr sauber und hatte ungefähr 27 Grad. Es schwammen kleine Fische und Mini Garnelen oder etwas ähnliches darin herum.
Es kamen jedoch im 5 Minuten Takt Strandverkäufer vorbeigelaufen, die einem Essen, Trinken, Eis, Schmuck oder Kleidung aufschwatzen wollten. Zum Glück war der Strandbereich von jedem Hotel mit seinen Liegen und Schirmen großzügig mit einer Schnur im Sand abgesteckt, die die Verkäufer nicht übertreten durften, dafür hatte unser Hotel sogar einen eigenen Wachmann.
Beim Abendspaziergang entlang der Hauptstraße von Chaweng kamen wir uns plötzlich vor wie im falschen Film. Wir waren nicht mehr die einzigen Touristen, wie auf unserer Rundreise oder auf den eher einheimischen Märkten, sondern befanden uns jetzt mitten im Touristen Mekka.
Man wird überall auf der Straße von Verkäufern oder Kellnern aufdringlich angesprochen, die Preise sind deutlich teurer als in Bangkok und alles ist auf den zahlenden Touristen ausgelegt. Das hat uns erst einmal einen weiteren Kulturschock verpasst, aber wahrscheinlich haben wir uns schon nach 2 Tagen daran gewöhnt und kennen es gar nicht mehr anders.
Beim Abendspaziergang am Strand sahen wir ganz viele Leute, die kleine Laternen in die Luft aufstiegen ließen. Man stülpt eine Plastiktüte über eine kleine Feuerstelle, verbindet beides miteinander, entzündet das Feuer und läßt das Gefährt in den Himmel aufsteigen. Das ging erstaunlich schnell, ein solcher Ballon sah schon nach 5-10min wie ein gelber Stern am Nachthimmel aus, der sich jedoch entgegen den anderen Sternen bewegte.
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Letzter Tag in Bangkok – Großer Palast, Chao Phraya, Chatuchak
by admin on Nov.10, 2009, under Technik, Thailand Urlaub 2009
21. August 2009
Unser Tour Guide von der Rundreise hat uns die heißen Tips gegeben an unserem letzten Bangkok Tag den Grand Palace, sowie den Wochenendmarkt Chatuchak zu besichtigen und eine Bootsrundfahrt auf dem Chao Phraya zu machen.
Der Grand Palace ist reichlich mit Gold und Glitzer verziert und sehr pompös, was sich im vergleichsweise teuren Eintrittspreis von 7€ niederschlägt. Im Thronsaal steht der original vergoldete Thron des Königs, mit seinen 9 Schirmen über dem Thron. Etwas weiter dahinter ein fast noch schönerer Thron mit nur 7 Schirmchen, der wahrscheinlich der Königin und dem Prinzen dient. Wir haben die Waffenkammern besichtigt, die Erste mit altertümlichen Waffen wie Samurai Schwertern, Lanzen, Speeren und Schwertern und die Zweite mit Schußwaffen, wie Colts, Mauser Gewehre, Carabiner und große alte Gewehre mit 2m Länge.
Wir waren die ersten Gäste, als der Palast um 8:30h seine Pforten öffnete und selbst um diese Zeit wurde es langsam sehr warm. Im Palast muss man zu jeder Zeit zum Anstand und Respekt gegenüber dem König seine Schultern und Knie bedeckt halten, was die Temperaturen nicht unbedingt erträglicher macht. In Bangkok war die Luft drückender und heißer als auf unserer Rundreise.
Gegen Mittag haben wir in unerträglicher Hitze den Palast verlassen und uns zum nahe gelegenen Pier Nr. 9 aufgemacht, um mit einem Boot über den großen Fluß Chao Phraya zu fahren. Eine private Fahrt mit dem Longtailboat hätte nach harten Verhandlungen ungefähr 15€ gekostet, weswegen wir uns für das Express Boot entschieden haben. Hier zahlt man pro Richtung und Person nur ca. 25Cent für die Fahrt.
Wir sind einmal den Chao Phraya nach Süden hinab und direkt danach wieder hinauf gefahren und am Pier 16 ausgestiegen, wo wir in unmittelbarer Nähe ein einfaches, kleines, klimatisiertes und ausgesprochen sauberes Restaurant gefunden haben. Das Essen war nicht teuer und hat vorzüglich geschmeckt – ein kleiner Geheimtip.
Nach dieser leckeren Erholungspause sind wir mit dem Taxi zum Chatuchak Wochenendmarkt einem der größten Märkte seiner Art weltweit gefahren. Hier sind wir aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen, überall konnte man wirklich schöne Möbel fürs Haus aus Holz und Rattan, Holzarbeiten, selbstgemalte Bilder, Metalarbeiten, und vieles weitere kaufen. Die Gegenstände waren sehr gut gearbeitet und hatten erschwingliche Preise. An diesem Freitag hatte gefühlt der halbe Markt geöffnet, jedoch waren nahezu keine Touristen da, so dass wir fast privat durch die Gänge laufen konnten. Aufgrund der schönen, aber großen und für das Flugzeug viel zu schwer zu transportierenden Gegenstände waren wir ein wenig deprimiert.
Es gab immerhin auf dem Markt ein Fed Ex Office wo man Luftfracht Pakete aufgeben konnte, allerdings hätte ein kleines Paket mit recht kompakten Packmaßen bis 10kg Gewicht stolze 80€ nach Deutschland gekostet, alternativ hätten wir die Pakete per Schiff nach Hamburg verschiffen lassen können. Hier hätte nur der Zoll einen kritischen Blick hineingeworfen.
Nach dem Markt bin ich mit Jenny zurück zum Hotel gefahren, ich habe sie dort rausgelassen und bin selbst weiter zum Plantip Plaza, dem Computer und Technik Mekka in Bangkok gefahren. Hier konnte ich mich ausführlich umschauen und informieren, allerdings musste ich feststellen, dass die Geschäfte schon um 19h anfangen zu schließen. Wir hatten zuvor über eine Stunde von 18h bis 19h in der heftigen Freitag Abend Rush Hour im Taxi verbracht.
Mein Ergebnis diese Entdeckungsreise war, dass die elektronischen Originalwaren in etwa das gleiche Preisniveau wie in Deutschland haben. Allerdings gibt es in Thailand viele Fälschungen vor denen man aufpassen muss. Ich wurde erstaunlicherweise im Plantip Plaza stets darauf aufmerksam gemacht, ob es sich um Originalware oder Fälschungen handelt. Einzelne Produkte können auch günstiger als zu Hause sein, mir wurde z.B. eine Wii mit Kontrollern, inklusive Modchip ohne Verhandeln für 165€ angeboten, die UVP in Deutschland lag zu dem Zeitpunkt bei 249€, natürlich ohne Modchip.
Zum Abschluß unseres Bangkok Auffenthaltes sind wir zum Patpong Nightmarket, dem Rotlicht Viertel Bangkoks gefahren. Hier gibt es nur Touristen Abzocke, viele Prostituierte und Zuhälter. Hier hat sich uns ein ganz anderes Bangkok gezeigt, wir sind schnell wieder mit dem Taxi geflüchtet. Es hat 5 Taxis gebraucht, bis wir einen Fahrer auf einen vertretbaren Preis herunter gehandelt bekommen haben.
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5. Tag Rundreise – Ho Chi Minh, Ausgrabungen
by admin on Nov.04, 2009, under Thailand Urlaub 2009
20. August 2009
Nach dem Frühstück sind wir zum früheren Wohnsitz Ho Chi Minhs gefahren. Er wohnte in einer abgeschiedenen Hütte mitten auf dem Land. Ho Chi Minh war Vietnamese und hat viel für die Unabhängigkeit Vietnams während des Vietnam Krieges geleistet. Das Anwesen wird von einer Familie Instand gehalten, die wahrscheinlich finanziell von der vietnamesischen Regierung unterstützt wird und von den Spenden der Besucher lebt. Er lebte hier für 7 Jahre als Flüchtling in den 1920er Jahren. Frankreich hatte zu der Zeit des Krieges den Süden des Landes besetzt gehalten, während China den Norden besetzt hielt. Die westlichen Staaten hatten Angst, dass der Kommunismus aus dem Norden übergreifen würde, deswegen wurde der Krieg gestartet, welcher über 20 Jahre dauerte und über 2 Mio. Todesopfer gefordert hat.
Anschließend sind wir zum Wat Phra Thad Choeng Chum gefahren. Die Pagode in der Mitte hat eine quadratische Basis und ist 24m hoch. Im Tempel haben wir unser Horoskop bestimmt, indem wir einen Behälter mit 28 Holzstäbchen so lange geschüttelt haben, bis das erste Stäbchen herausgefallen ist. Anhand der aufgedruckten Nummer haben wir den zugehörigen Horoskopzettel aus einem Schrank herausgenommen, auf dem uns die Zukunft vorhergesagt wurde. Schlechte Horoskope werden am Tempelausgang an einen Baum gesteckt und die Guten mitgenommen.
Unser nächter Stop war am Phra Thad Narai Cheng Weng Heiligtum, gebaut und benannt nach der Frau des Khmer Herrschers aus dem 10. bis 11. Jhdt.. Ursprünglich war es ein Teil eines Khmer Hindu Komplexes, denn auf dem Türstoß ist ein Portrait von Shiva und Vishnu zu sehen.
Zu Mittag haben wir in Baan Chiang gegessen, direkt in der Nähe vom National Musuem. Ganz Baan Chiang gehört seit 1992 zum Unesco Weltkulturerbe. 1967 hat hier ein US Student ein bemaltes Tonstück gefunden und in den USA identifizieren lassen. Es hat sich heraus gestellt, dass das Stück ca. 4000-7000 Jahre alt ist, woraufhin unzählige Archäologen mit Ausgrabungen begonnen haben. Unter dem gesamten Dorf befinden sich Fundstücke von Töpferkunst und Werkzeugen aus Eisen und Bronze, die als Grabbeilagen den Verstorbenen mitgegeben worden. Im Musem gibt es zahlreiche Exponate zu besichtigen. Wir haben viel über das Leben der Menschen aus dem Bronzezeitalter erfahren, sie haben schon mit Metalwerkzeugen gearbeitet, sich Nutztiere gehalten, mit anderen Stämmen gehandelt und getöpfert. Es ist zudem erstaunlich, dass die Töpferreien den heutigen sehr ähnlich sind.
Anschließend sind wir in Udon Thani Shoppen gewesen, zuerst auf dem lokalen Markt und anschließend im großen Kaufhaus. Und schon ging damit unsere Thailand Rundreise zu Ende. Unser letzte Halt war am Flughafen Udon Thanis zum Rückflug nach Bangkok. In Bangkok angekommen wurden wir zurück zum Century Park Hotel gefahren, wo wir unseren Reiseleiter verabschiedeten.
Im Century Park Hotel durften wir diesmal als besonderen Service als wiederkehrende Gäste in ein Deluxe Zimmer im 15. Stock einchecken, obwohl wir nur ein einfaches Zimmer gebucht hatten. Das Zimmer war ein wenig größer als das letzte, hatte einen besseren Ausblick und diverse kleine Extras, wie z.B. im Bad einen aus Handtüchern geformten kleinen Elefanten.
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