Archive for November, 2009
1. Tag Koh Samui – Flug und Erkundung der Insel
by admin on Nov.20, 2009, under Thailand Urlaub 2009
22. August 2009
Wir sind heute ein weiteres mal um 6:30h aufgestanden, um rechtzeitig unseren Flieger von Bangkok nach Koh Samui zu nehmen. Damit hieß es Abschied nehmen von unserem komfortablen und luxuriösen Century Park Hotel.
Unser Flieger war eine kleine Propellermaschine mit 2 Sitzreihen à 2 Personen, die beim Starten einen unglaublichen Lärm entfaltete, der nachher zum Glück wieder leiser wurde. Der Flug dauerte 70min und wir flogen direkt im Tiefflug über den Strand von Koh Samui hinweg. Koh Samui Airport war ein kleiner schöner Flughafen mit nur einem Gepäckband, ein paar Hütten und einem Rollfeld. 2005 war dieser Flughafen noch viel kleiner, da gab es nur eine Hütte und ein kleines Gepäckband mit 5m Länge. Wir fuhren mit einem kleinen Bus wie aus einem Vergnügungspark vom Flugzeug bis zum Flughafen.
Unser Hotel hieß Banana Fan Sea Resort und war eine schön angelegte Bungalow Anlage mitten am Chaweng Beach, dem größten und beliebtesten Ort der Insel. An der Rezeption haben wir erfahren, dass das Hotel überbucht ist und wir deshalb ein kostenloses Zimmerupgrade bekommen. Wir waren ab sofort in einem Bungalow mit Terasse in unmittelbarer Nähe vom Pool und keine 100m vom Strand entfernt untergebracht. Überall in der Anlage wuchsen Palmen und Blumen. Das geniale am Hotel war der kostenlose und frei zugängliche Wlan Anschluss, den ich problemlos mit meinem Ipod Touch nutzen konnte.
Der Strand war malerisch, das Wasser helltürkis, sehr sauber und hatte ungefähr 27 Grad. Es schwammen kleine Fische und Mini Garnelen oder etwas ähnliches darin herum.
Es kamen jedoch im 5 Minuten Takt Strandverkäufer vorbeigelaufen, die einem Essen, Trinken, Eis, Schmuck oder Kleidung aufschwatzen wollten. Zum Glück war der Strandbereich von jedem Hotel mit seinen Liegen und Schirmen großzügig mit einer Schnur im Sand abgesteckt, die die Verkäufer nicht übertreten durften, dafür hatte unser Hotel sogar einen eigenen Wachmann.
Beim Abendspaziergang entlang der Hauptstraße von Chaweng kamen wir uns plötzlich vor wie im falschen Film. Wir waren nicht mehr die einzigen Touristen, wie auf unserer Rundreise oder auf den eher einheimischen Märkten, sondern befanden uns jetzt mitten im Touristen Mekka.
Man wird überall auf der Straße von Verkäufern oder Kellnern aufdringlich angesprochen, die Preise sind deutlich teurer als in Bangkok und alles ist auf den zahlenden Touristen ausgelegt. Das hat uns erst einmal einen weiteren Kulturschock verpasst, aber wahrscheinlich haben wir uns schon nach 2 Tagen daran gewöhnt und kennen es gar nicht mehr anders.
Beim Abendspaziergang am Strand sahen wir ganz viele Leute, die kleine Laternen in die Luft aufstiegen ließen. Man stülpt eine Plastiktüte über eine kleine Feuerstelle, verbindet beides miteinander, entzündet das Feuer und läßt das Gefährt in den Himmel aufsteigen. Das ging erstaunlich schnell, ein solcher Ballon sah schon nach 5-10min wie ein gelber Stern am Nachthimmel aus, der sich jedoch entgegen den anderen Sternen bewegte.
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Letzter Tag in Bangkok – Großer Palast, Chao Phraya, Chatuchak
by admin on Nov.10, 2009, under Technik, Thailand Urlaub 2009
21. August 2009
Unser Tour Guide von der Rundreise hat uns die heißen Tips gegeben an unserem letzten Bangkok Tag den Grand Palace, sowie den Wochenendmarkt Chatuchak zu besichtigen und eine Bootsrundfahrt auf dem Chao Phraya zu machen.
Der Grand Palace ist reichlich mit Gold und Glitzer verziert und sehr pompös, was sich im vergleichsweise teuren Eintrittspreis von 7€ niederschlägt. Im Thronsaal steht der original vergoldete Thron des Königs, mit seinen 9 Schirmen über dem Thron. Etwas weiter dahinter ein fast noch schönerer Thron mit nur 7 Schirmchen, der wahrscheinlich der Königin und dem Prinzen dient. Wir haben die Waffenkammern besichtigt, die Erste mit altertümlichen Waffen wie Samurai Schwertern, Lanzen, Speeren und Schwertern und die Zweite mit Schußwaffen, wie Colts, Mauser Gewehre, Carabiner und große alte Gewehre mit 2m Länge.
Wir waren die ersten Gäste, als der Palast um 8:30h seine Pforten öffnete und selbst um diese Zeit wurde es langsam sehr warm. Im Palast muss man zu jeder Zeit zum Anstand und Respekt gegenüber dem König seine Schultern und Knie bedeckt halten, was die Temperaturen nicht unbedingt erträglicher macht. In Bangkok war die Luft drückender und heißer als auf unserer Rundreise.
Gegen Mittag haben wir in unerträglicher Hitze den Palast verlassen und uns zum nahe gelegenen Pier Nr. 9 aufgemacht, um mit einem Boot über den großen Fluß Chao Phraya zu fahren. Eine private Fahrt mit dem Longtailboat hätte nach harten Verhandlungen ungefähr 15€ gekostet, weswegen wir uns für das Express Boot entschieden haben. Hier zahlt man pro Richtung und Person nur ca. 25Cent für die Fahrt.
Wir sind einmal den Chao Phraya nach Süden hinab und direkt danach wieder hinauf gefahren und am Pier 16 ausgestiegen, wo wir in unmittelbarer Nähe ein einfaches, kleines, klimatisiertes und ausgesprochen sauberes Restaurant gefunden haben. Das Essen war nicht teuer und hat vorzüglich geschmeckt – ein kleiner Geheimtip.
Nach dieser leckeren Erholungspause sind wir mit dem Taxi zum Chatuchak Wochenendmarkt einem der größten Märkte seiner Art weltweit gefahren. Hier sind wir aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen, überall konnte man wirklich schöne Möbel fürs Haus aus Holz und Rattan, Holzarbeiten, selbstgemalte Bilder, Metalarbeiten, und vieles weitere kaufen. Die Gegenstände waren sehr gut gearbeitet und hatten erschwingliche Preise. An diesem Freitag hatte gefühlt der halbe Markt geöffnet, jedoch waren nahezu keine Touristen da, so dass wir fast privat durch die Gänge laufen konnten. Aufgrund der schönen, aber großen und für das Flugzeug viel zu schwer zu transportierenden Gegenstände waren wir ein wenig deprimiert.
Es gab immerhin auf dem Markt ein Fed Ex Office wo man Luftfracht Pakete aufgeben konnte, allerdings hätte ein kleines Paket mit recht kompakten Packmaßen bis 10kg Gewicht stolze 80€ nach Deutschland gekostet, alternativ hätten wir die Pakete per Schiff nach Hamburg verschiffen lassen können. Hier hätte nur der Zoll einen kritischen Blick hineingeworfen.
Nach dem Markt bin ich mit Jenny zurück zum Hotel gefahren, ich habe sie dort rausgelassen und bin selbst weiter zum Plantip Plaza, dem Computer und Technik Mekka in Bangkok gefahren. Hier konnte ich mich ausführlich umschauen und informieren, allerdings musste ich feststellen, dass die Geschäfte schon um 19h anfangen zu schließen. Wir hatten zuvor über eine Stunde von 18h bis 19h in der heftigen Freitag Abend Rush Hour im Taxi verbracht.
Mein Ergebnis diese Entdeckungsreise war, dass die elektronischen Originalwaren in etwa das gleiche Preisniveau wie in Deutschland haben. Allerdings gibt es in Thailand viele Fälschungen vor denen man aufpassen muss. Ich wurde erstaunlicherweise im Plantip Plaza stets darauf aufmerksam gemacht, ob es sich um Originalware oder Fälschungen handelt. Einzelne Produkte können auch günstiger als zu Hause sein, mir wurde z.B. eine Wii mit Kontrollern, inklusive Modchip ohne Verhandeln für 165€ angeboten, die UVP in Deutschland lag zu dem Zeitpunkt bei 249€, natürlich ohne Modchip.
Zum Abschluß unseres Bangkok Auffenthaltes sind wir zum Patpong Nightmarket, dem Rotlicht Viertel Bangkoks gefahren. Hier gibt es nur Touristen Abzocke, viele Prostituierte und Zuhälter. Hier hat sich uns ein ganz anderes Bangkok gezeigt, wir sind schnell wieder mit dem Taxi geflüchtet. Es hat 5 Taxis gebraucht, bis wir einen Fahrer auf einen vertretbaren Preis herunter gehandelt bekommen haben.
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5. Tag Rundreise – Ho Chi Minh, Ausgrabungen
by admin on Nov.04, 2009, under Thailand Urlaub 2009
20. August 2009
Nach dem Frühstück sind wir zum früheren Wohnsitz Ho Chi Minhs gefahren. Er wohnte in einer abgeschiedenen Hütte mitten auf dem Land. Ho Chi Minh war Vietnamese und hat viel für die Unabhängigkeit Vietnams während des Vietnam Krieges geleistet. Das Anwesen wird von einer Familie Instand gehalten, die wahrscheinlich finanziell von der vietnamesischen Regierung unterstützt wird und von den Spenden der Besucher lebt. Er lebte hier für 7 Jahre als Flüchtling in den 1920er Jahren. Frankreich hatte zu der Zeit des Krieges den Süden des Landes besetzt gehalten, während China den Norden besetzt hielt. Die westlichen Staaten hatten Angst, dass der Kommunismus aus dem Norden übergreifen würde, deswegen wurde der Krieg gestartet, welcher über 20 Jahre dauerte und über 2 Mio. Todesopfer gefordert hat.
Anschließend sind wir zum Wat Phra Thad Choeng Chum gefahren. Die Pagode in der Mitte hat eine quadratische Basis und ist 24m hoch. Im Tempel haben wir unser Horoskop bestimmt, indem wir einen Behälter mit 28 Holzstäbchen so lange geschüttelt haben, bis das erste Stäbchen herausgefallen ist. Anhand der aufgedruckten Nummer haben wir den zugehörigen Horoskopzettel aus einem Schrank herausgenommen, auf dem uns die Zukunft vorhergesagt wurde. Schlechte Horoskope werden am Tempelausgang an einen Baum gesteckt und die Guten mitgenommen.
Unser nächter Stop war am Phra Thad Narai Cheng Weng Heiligtum, gebaut und benannt nach der Frau des Khmer Herrschers aus dem 10. bis 11. Jhdt.. Ursprünglich war es ein Teil eines Khmer Hindu Komplexes, denn auf dem Türstoß ist ein Portrait von Shiva und Vishnu zu sehen.
Zu Mittag haben wir in Baan Chiang gegessen, direkt in der Nähe vom National Musuem. Ganz Baan Chiang gehört seit 1992 zum Unesco Weltkulturerbe. 1967 hat hier ein US Student ein bemaltes Tonstück gefunden und in den USA identifizieren lassen. Es hat sich heraus gestellt, dass das Stück ca. 4000-7000 Jahre alt ist, woraufhin unzählige Archäologen mit Ausgrabungen begonnen haben. Unter dem gesamten Dorf befinden sich Fundstücke von Töpferkunst und Werkzeugen aus Eisen und Bronze, die als Grabbeilagen den Verstorbenen mitgegeben worden. Im Musem gibt es zahlreiche Exponate zu besichtigen. Wir haben viel über das Leben der Menschen aus dem Bronzezeitalter erfahren, sie haben schon mit Metalwerkzeugen gearbeitet, sich Nutztiere gehalten, mit anderen Stämmen gehandelt und getöpfert. Es ist zudem erstaunlich, dass die Töpferreien den heutigen sehr ähnlich sind.
Anschließend sind wir in Udon Thani Shoppen gewesen, zuerst auf dem lokalen Markt und anschließend im großen Kaufhaus. Und schon ging damit unsere Thailand Rundreise zu Ende. Unser letzte Halt war am Flughafen Udon Thanis zum Rückflug nach Bangkok. In Bangkok angekommen wurden wir zurück zum Century Park Hotel gefahren, wo wir unseren Reiseleiter verabschiedeten.
Im Century Park Hotel durften wir diesmal als besonderen Service als wiederkehrende Gäste in ein Deluxe Zimmer im 15. Stock einchecken, obwohl wir nur ein einfaches Zimmer gebucht hatten. Das Zimmer war ein wenig größer als das letzte, hatte einen besseren Ausblick und diverse kleine Extras, wie z.B. im Bad einen aus Handtüchern geformten kleinen Elefanten.
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